Doktorandenprogramm

Seit 2012 umfasst die Kooperation zwischen den beiden Institutionen neben dem Master auch ein gleichfalls von der DFH gefördertes, dreijähriges binationales Doktorandenstudium. Im Rahmen des PhD-Track-Programms besteht daher für Absolventen des Maserstudiengangs die Option, ihre Studien unmittelbar in der Kooperation als Doktorandin bzw. Doktorand fortzusetzen und das in der Masterarbeit behandelte Forschungsthema zu einer Dissertation auszubauen. Zugleich steht das Doktorandenstudium aber auch für Quereinsteiger „von außen“ offen.

Aufnahmevoraussetzungen
Voraussetzung für die Zulassung zum Doktorandenstudium im Rahmen dieser Kooperation ist neben den erforderlichen sehr guten Sprachkenntnissen in Deutsch und Französisch ein sehr guter Masterabschluss (mindestens 1,5 bzw. 16/20).

Bewerbung
Die Bewerber können ihre Heimatinstitution für die Doktorandenphase wiederum frei wählen. An dieser reichen sie ihre Bewerbungsunterlagen für das Doktorandenstudium in gedruckter und elektronischer Fassung ein, adressiert an den jeweiligen Programmbeauftragten der Institution (an der EHESS Prof. Dr. Antoine Lilti, am Historischen Seminar Prof. Dr. Nikolas Jaspert).

Die Bewerbungsunterlagen müssen neben dem Anschreiben umfassen:

  • ein ausführliches Exposé des Dissertationsvorhabens mit Angaben zur Quellenbasis, Forschungsstand und zum provisorischen Zeitplan der Bearbeitung – in beiden Sprachen,
  • einen tabellarischen Lebenslauf – in beiden Sprachen,
  • das Masterabschlusszeugnis (Hauptfach Geschichte oder vergleichbar). Falls dieses noch nicht vorliegt, sollten ein Transcript of Records des Masterstudiums und das BA-Zeugnis vorgelegt werden
  • bei Quereinsteigern ferner Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) und Sprachnachweis Französisch auf Niveau C1 oder C2 (kann etwa durch Nachweis von AbiBac, längeren Studien- oder Praktika-Aufenthalten im französischsprachigen Raum, durch Studium der Romanistik (Schwerpunkt Französisch) oder durch Sprachprüfungszeugnisse erbracht werden) – analog für Deutsch, wenn Deutsch nicht Muttersprache des Bewerbers ist
  • unterschriebene Betreuungszusagen je eines zur Betreuung von Dissertationen berechtigten Dozenten / Dozentin an der EHESS und am Historischen Seminar

In Heidelberg gilt eine Bewerbungsfrist bis zum 15. August des jeweiligen Jahres. An der EHESS werden Bewerbungen bis zum Oktober akzeptiert. Die Aufnahme erfolgt nach gemeinsamer Prüfung der Unterlagen durch Verantwortliche beider Institutionen in der Regel zum Wintersemester, damit sich die Doktoranden zeitgleich an beiden Institutionen sowie bei der DFH-UFA einschreiben können.

Einschreibungen

Im Fall der Annahme als Doktorandin/Doktorand schließen sich – in der Regel mit nur kurzen Fristen – die folgenden Schritte seitens der Doktorandin / des Doktoranden an:

  • Einschreibung bei der Deutsch-Französischen Hochschule bis zum 30. September (analog zum Master)
  • Einschreibung an der EHESS (vgl. S. 10) nach dem üblichen Verfahren für die inscription pédagogique und inscription administrative zu den auf der Homepage der EHESS angegebenen gültigen Fristen – in diesem Zusammenhang zahlen Doktoranden mit Heimatinstitution EHESS die droits d’inscription en doctorat (2015/16 pro Jahr 611,10 Euro = 391 Euro Einschreibgebühr + 215 Euro Sozialversicherung + 5,10 Euro médecine préventive); Doktoranden mit Heimatinstitution Universität Heidelberg sind davon befreit. Die Einschreibung ist für alle Doktoranden des Programms verpflichtend.
  • Beantragung der Annahme als DoktorandIn durch die Philosophische Fakultät der Universität Heidelberg: Dieser Schritt ist für alle Doktoranden des Programms verpflichtend. Zu den erforderlichen Unterlagen gibt es hier nähere Informationen.
  • für Doktoranden mit Heimatinstitution Universität Heidelberg: Einschreibung in das Promotionsstudium bei der Universität Heidelberg und Bezahlung der Semesterbeiträge. Von diesem Schritt sind Doktoranden mit Heimatinstitution EHESS befreit. Für Doktoranden nichtdeutscher Staatsbürgerschaft erfolgt diese Einschreibung über das Akademische Auslandsamt. In diesem Fall müssten Bewerber den Antrag auf Zulassung für Doktoranden ausdrucken ausfüllen, unterschreiben und mit der Annahmebescheinigung der Fakultät im Original, ihrem Schulabschlusszeugnis sowie allen bisher erworbenen Hochschulabschlusszeugnissen an die Zulassungsstelle für internationale Studierende, Frau Okenwa, Seminarstr. 2, 69117 Heidelberg, senden bzw. dort vorlegen. Frau Okenwa wird den Zulassungsbescheid ausstellen und dem Bewerberin mit allen Informationen für die persönliche Immatrikulation an der Universität Heidelberg zusenden.