Hinweise zum Doktorandenprogramm

Hinweise für Interessenten am Doktorandenprogramm:

a)   Studierende im Deutsch-Französischen Masterstudiengang:

  • Signalisieren Sie bitte den Verantwortlichen im Team (in Heidelberg: Sebastian Kolditz, in Paris: Julien Blanc oder Antonin Dubois) möglichst frühzeitig Ihr Interesse am Programm, so dass die Bewerbung langfristig vorbereitet werden kann! Idealerweise informieren Sie die Verantwortlichen bereits nach dem Abschluss des ersten Masterjahres (M1) und vor Beginn des M2. Damit ist jedoch keine Vorauswahl verbunden: Die Entscheidung über die Aufnahme durch die Verantwortlichen beider Institutionen kann vielmehr erst nach dem Abschluss des Masterstudiums und aufgrund eines regulären, vollständigen Bewerbungsdossiers erfolgen.
  • Entwickeln Sie frühzeitig Grundideen für Ihr Dissertationsprojekt, so dass Sie für die offizielle Bewerbung (jeweils bis zum 15.8.) ein strukturiertes, bibliographisch gut dokumentiertes Exposé (mindestens 5, vorzugsweise etwa 10 Seiten) einreichen können! Das Dissertationsthema kann sich aus dem Thema der Masterarbeit ergeben, sollte dieses jedoch substanziell erweitern.
  • Eine Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm ist das Vorliegen offizieller Betreuungszusagen je eines Hochschullehrers / einer Hochschullehrerin an der EHESS (Histoire) und am Historischen Seminar in Heidelberg. Dies setzt rechtzeitige und detaillierte Gespräche mit den künftigen Betreuern/Betreuerinnen über das Dissertationsprojekt voraus.

b)  für “Quereinsteiger” von anderen Universitäten:

  • Bitte nehmen Sie frühzeitig vor dem Auslaufen der Bewerbungsfrist (15.8.) Kontakt zum Verantwortlichen für das Doktorandenprogramm an einer der beiden Institutionen (s.o.) auf!
  • Die oben erwähnten Voraussetzungen für eine Bewerbung (siehe auch unter www.paris-heidelberg.eu/doktorandenprogramm) treffen in analoger Weise zu.
  • Neben dem Exposé des Dissertationsvorhabens und den übrigen Unterlagen richten Sie bitte im Fall einer Bewerbung in Heidelberg ein Motivationsschreiben an den Programmbeauftragten (Prof. Dr. Nikolas Jaspert), welches auch über die bisherigen Schwerpunkte Ihrer wissenschaftlichen Interessen (u.a. Themenfelder der B.A.- und M.A.-Arbeiten) Auskunft geben und aus dem ferner hervorgehen sollte, warum Ihr Forschungsvorhaben von einem deutsch-französischen Promotionsprogramm profitiert.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass die Aufnahme in das Doktorandenprogramm nicht mit der Erteilung von Stipendien verbunden ist: die finanzielle Förderung durch die Deutsch-Französische Hochschule bezieht sich ausschließlich auf Phasen des Aufenthaltes im jeweiligen Partnerland und ist auch für diese Phasen nur als Unterstützung für die erhöhten Mobilitätsaufwendungen anzusehen, nicht als Vollfinanzierung. Daher ist es erforderlich, dass Sie sich in jedem Fall frühzeitig um die finanzielle Absicherung Ihres Promotionsstudiums bemühen, beispielsweise durch Anträge bei Stiftungen oder durch Bewerbung auf geeignete Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden, die nicht mit dem Erfordernis einer Doppelbetreuung an der EHESS und der Universität Heidelberg kollidieren. Die Programmverantwortlichen an beiden Institutionen unterstützen Sie gern bei diesen Bemühungen.

Die Aufnahme in das Doktorandenprogramm erfolgt zum Wintersemester.  Die reguläre Dauer beträgt 3 Jahre, eine begründete Unterbrechung des Programms ist aber möglich. Nach Abschluss des ersten Promotionsjahres (D1) entscheidet eine Zwischenevaluation (auf Basis von Stellungnahmen von Erst- und Zweitbetreuer/-betreuerin gegenüber dem Programmverantwortlichen der Heimatinstitution) über die weitere Förderung in D2 und D3.